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Richtwerte & Steuern

Was beim Kauf in Hessen an Nebenkosten anfällt — und wo die Bodenrichtwerte stehen.

Der Bodenrichtwert

Der zu einer Adresse ermittelte Bodenwert ist ein wichtiger Baustein bei der Ermittlung des Immobilienwertes. Unter dem Bodenrichtwert versteht man den durchschnittlichen Preis des unbebauten Grundstücks je Quadratmeter in einer bestimmten Lage, ermittelt aus tatsächlichen Kauffällen.

Er ist ein Anhaltspunkt, kein Preis: Zuschnitt, Erschließung, Bebaubarkeit und Lasten verschieben den Wert eines konkreten Grundstücks nach oben oder unten.

Die amtlichen Werte für Hessen stehen im Portal BORIS-Hessen des Gutachterausschusses.

Kaufnebenkosten in Hessen

Position Anteil
Grunderwerbsteuer 6,0 %
Notar rund 1,5 %
Grundbuchamt rund 0,5 %
Maklerprovision (nach Vereinbarung, geteilt)

Bei einem Kaufpreis von 600.000 Euro sind das etwa 48.000 Euro zusätzlich, die in der Regel aus Eigenkapital zu tragen sind — Banken finanzieren die Nebenkosten selten mit.

Die Grunderwerbsteuer ist Ländersache — Hessen liegt mit 6,0 Prozent im oberen Drittel
Die Grunderwerbsteuer ist Ländersache — Hessen liegt mit 6,0 Prozent im oberen Drittel

Aktuelle Sätze vor dem Livegang prüfen — die Grunderwerbsteuer ist Ländersache und ändert sich.